Dienstag, 17. Oktober 2017

the cuddle season


Aloha und herzlich Willkommen im Herbst!

Da ich einige Monate nicht aktiv war, was meinen Blog angeht (mal wieder, hust), werde ich mich in den nächsten Wochen wieder öfter vor den Laptop setzen und nicht nur in meinem Buch, sondern auch hier etwas verfassen. Gedanken und Ideen habe ich schließlich genug.
Es ist Herbst, für die meisten Leute bedeutet das grauer Himmel, Regen und schlechte Laune. Für mich bedeutet es Kerzen anmachen, Tee trinken, öfter in den Wald gehen weil jetzt nicht mehr die Gefahr eines Hitzetodes besteht und ganz viel tolle, akkustische, ruhige Musik hören.Und da es wirklich viele Herbstmuffel gibt, habe ich hier eine kleine "Herbst - to - do Liste" für euch. 

1) Schnappt euch ein gutes Buch, macht eine Lichterkette an, hört Ben Howard und trinkt einen Tee. 
2) Macht einen Morgenspaziergang wenn es noch trüb und neblig ist.  
3) Zieht euch dick an und erkundet den Wald!
4) Kocht eine Kürbiscremesuppe, backt Kuchen oder verziert Halloween - Plätzchen. 
5) Macht einen Filmemarathon mit eurem Lieblingsmenschen.
6) Zieht trotz Pisswetter ein Workout durch und seid produktiv. 
7) Sammelt Kastanien oder Blätter.
8) Kauft euch kuschlige Herbstpullis und Schals und setzt euch dann in ein kleines Cafe um einen Kakao zu trinken.
8) Veranstaltet eine Halloween Party oder geht auf eine!
9) Denkt euch ein fantastisches Kostüm aus.
10) Baut eine Höhle und erschafft euch einen Rückzugsort für ein paar Stunden.
11) Besucht eine neue Stadt.
12) Backt Bananenbrot.
13) Dekoriert eure Wohnung/euer Zimmer und macht es euch so richtig gemütlich.

So. That's it. Hoffe, das macht euch Lust auf den Herbst.
Meine beste Freundin und ich sind auf jeden Fall schon richtig euphorisch!



Bis dahin, Julia

P.S schaut euch doch mal diese wahnsinnig schönen Bäume an!!!!! Gott, die Welt ist so schön!




Donnerstag, 1. Juni 2017

surfwise

Seit einiger Zeit hat sich bei mir etwas geändert, dabei kann ich nicht genau beschreiben,was dieses "etwas" sein soll. Ich bin einfach positiver und ruhiger, nicht nur äußerlich sondern auch innerlich. Als ich auf Netflix rumgestöbert habe, ist mir einer meiner alten Lieblingsfilme ins Auge gesprungen, nämlich "surfwise". Und auch wenn in diesem Dokumentarfilm eine ziemlich extreme Lebensweise beschrieben wird, kann ich mich sehr gut mit ihr identifizieren. 
Kurz gesagt: Es geht um Dorian Paskowitz, einer der berühmtesten Surfer überhaupt. Er war Arzt, obwohl ihm Bildung nicht wichtig war und irgendwann hat er einfach seine Praxis geschlossen, seine Sachen gepackt und ist um die Welt gereist. Dabei ist er seiner großen Liebe begegnet und sie und ihre 9 Kinder haben ihr Leben lang auf der ganzen Welt zu 11. (!!!!) in einem Wohnwagen gelebt. Dabei war das Surfen oder eine extrem gesunde Ernährung Pflicht. Keins seiner 9 Kinder besuchte eine Schule, ihr gesamtes Leben bestand aus surfen, Natur und Kind sein, das Leben für voll nehmen. Jaja, das mit der fehlenden Schulbildung ist schon sehr extrem und fraglich, aber ihr versteht sicher, was ich meine. Ihm war Geld sowas von unwichtig, obwohl er nen Haufen Kohle hätte machen können. Es war ihm wichtig, dass seine Kinder das machen,was sie lieben und dabei nicht Verpflichtungen wie Konten, Versicherungen oder Verträge eingehen müssen.
Wir nehmen unser Leben meist überhaupt nicht wirklich wahr, uns ist nicht bewusst, welcher Luxus uns umgibt und obwohl wir SO viel haben, wollen wir immer mehr. Das sage ich jetzt nicht einfach nur so daher, das kann ich aus eigener Erfahrung an mir selbst und auch meiner Mitmenschen bestätigen. Kann sein, dass sich hier niemand etwas durchliest, auch gut. Aber ich finde es wichtig, darüber zu sprechen, denn ich habe das Gefühl, dass volles, wahres leben gar nicht mehr existent ist. Alle in meiner Umgebung sind ungefähr 80% ihres Tages am Handy, kommen nach Hause, machen sich etwas zu Essen und sind währenddessen entweder wieder am Handy, vorm Laptop, PC, Tablet oder TV. Das ist so schade. Jeder isst, obwohl er satt ist und kauft Dinge, die er schon hat. Ich habe diese Fehler in der Vergangenheit selbst gemacht und kann auch niemandem versprechen, sie nie wieder zu machen. Aber ich versuche in Zukunft auf jeden Fall etwas in meinem Leben zu ändern, nett zu sein, bewusst und sinnvoll zu sein! Ich habe alles immer viel zu ernst und verbissen gesehen und dabei sind mir die kleinen, schönen Dinge entgangen. Ich will auf keinen Fall so werden, wie meine Mitmenschen, denn das wahre Leben, das Hier und Jetzt ist so viel besser als das digitale. Dabei verurteile ich keines Falls digitale Medien, ich bin natürlich genauso von ihnen abhängig, das bringt der Fortschritt mit sich, doch ab und zu sollte man vielleicht das Handy zu Hause lassen, zumindest wenn man mal kurz einkaufen oder tanken ist. Keine Ahnung, ob das was ich schreibe überhaupt einen Zusammenhang ergibt, aber ich bin einfach nur davon enttäuscht, dass tausende von Menschen am Leben vorbei leben. 
Ich sag euch, nachdem ich den Film wieder geschaut habe, war ich sowas von bestärkt, besonders nachdem die letzten Wochen nicht einfach und sau stressig waren.

Schaut euch unbedingt die Doku an, sowas von genial =)